

Photo:
Milo Keller
Wir sind fasziniert von der Arbeit mit Stühlen. In diesem Fall legt sich das Polster wie ein Kleid um das Holzgestell. Erst durch die Faltung entsteht die endgültige Form.
Der optimierte, serienreife Wogg 42 wurde an der Möbelmesse Mailand 2009 präsentiert und ist seither im Fachhandel erhältlich.


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Milo Keller
Prototyp 2007
Das Untergestell aus minimalen Holzquerschnitten, mit subtil konisch geschnittenen Füssen in gekonnter Schrägstellung wirkt grazil. Dank optimalen Verbindungen ist die Konstruktion aus feinjährigem Eschenholz sehr stabil, sie wird naturhell und schwarz gebeizt angeboten.
Als eigentliche Erfindung darf die Polsterung bezeichnet werden, wie eine Decke soll sie auf der Tragkonstruktion liegen. Sitz- und Rückenteil werden je als zweidimensionale Fläche industriell hergestellt. Das zwischen der Ober- und Unterseite des Textils liegende Polstermaterial wird mittels eines völlig neuen Hochfrequenzverfahrens zu einem Element verschweisst. Die Dreidimensionalität entsteht erst die Faltung auf das Gestell. Die präzis konfektionierten Stoffteile werden mit Druckknöpfen befestigt, so können sie sehr einfach ausgewechselt werden. Mit den verschiedenen Farben kann so der Ausdruck des Sessels entscheidend verändert werden.